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Betreuungswerk der Post, Postbank und Telekom Betreuungswerk - Post Postbank Telekom

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Hilfe in vielen Lebensbereichen

Seit 125 Jahren kümmert sich die Stiftung Betreuungswerk um Beschäftigte und deren Familien rund um die Unternehmen Post, Postbank und Telekom. Unsere Aufgabenschwerpunkte liegen heute in den Bereichen Notfall- und Waisenhilfe, Studienhilfe und Seniorenarbeit.

Gegründet wurde die Stiftung 1892, um unverheiratete Töchter nach dem Tod des Vaters vor finanzieller Not zu schützen. Auch heute kümmert sich die Stiftung in erster Linie um bedürftige Halbwaisen und Waisen von Beschäftigten der oben genannten Unternehmen. 2016 unterstützte das Betreuungswerk ca. 4.500 Menschen in der Notfall- und Waisenhilfe. Darunter auch die Familie von Sabine Böhm*. Die Telekom-Beschäftigte starb mit ihrem Mann bei einem Autounfall. Nach dem plötzlichen Tod der Eltern kümmert sich nun die Großmutter um die Geschwister Lara (13) und Emil (11). Für Kinder ist es besonders schwierig, Eltern zu verlieren. Neben einer starken psychischen Belastung sind oftmals auch finanzielle Probleme zu bewältigen. So ist auch die Rente der Großmutter nicht auf den Unterhalt einer kleinen Familie ausgerichtet. Häufen sich die Ausgaben wie z. B. für neue Winterkleidung, einen Laptop für die Schule oder die Konfirmation von Lara hilft das Betreuungswerk.

Ehrenamtliche Waisenbeauftragte

Vertraute Ansprechpartnerin der Familie ist die ehrenamtliche Waisenbeauftragte Helga Mayer, eine von vielen erfahrenen Beauftragten des Betreuungswerks, die bei Bedarf beratend zur Seite stehen. Sie hat regelmäßig Kontakt zu der Familie, ein offenes Ohr für die Sorgen der zwei Vollwaisen und hilft der Großmutter bei Antragstellungen. In solchen Fällen unterstützt das Betreuungswerk die bedürftigen Halbwaisen und Waisen nicht nur finanziell, sondern begleitet sie, wenn nötig, über viele Jahre, um ihnen trotz des Verlusts einen guten Start ins Erwachsenenleben zu ermöglichen.

Kinder von Alleinerziehenden

Helfen können wir aber auch Kindern von Alleinerziehenden und aus kinderreichen Familien. Laut Studien ist in solchen Fällen das Risiko höher, in Armut zu geraten, was sich erheblich auf die Zukunftschancen der Kinder auswirkt. Oft können diese Kinder kaum am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, haben in der Schule schlechtere Noten und leiden häufig an gesundheitlichen Einschränkungen. Wir helfen, damit Schul- und Berufsausbildung nicht zu kurz kommen und die Kinder an allen Lebensbereichen teilhaben können. So unterstützte das Betreuungswerk die Zustellerin Susanne Schwarz*, alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, um ihrer 15-jährigen Tochter Meike eine Klassenfahrt zu ermöglichen.

Unser Ziel ist es, Chancengleichheit herzustellen und die finanzielle Kluft zwischen den betroffenen Kindern und ihren Altersgenossen zu verringern. Wir legen den Schwerpunkt auf die Schul- und Berufsausbildung, um so den Weg für ein eigenständiges, finanziell sorgenfreies Leben zu ebnen. Bei wirtschaftlicher Hilfebedürftigkeit geben wir zur Förderung der Schulbildung Zuschüsse zu Nachhilfe, Klassenfahrten und Schulmaterialien.

 

*Name von der Redaktion geändert