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Betreuungswerk der Post, Postbank und Telekom Betreuungswerk - Post Postbank Telekom

Betreuungswerk Post Postbank Telekom feiert 125-jähriges Jubiläum

Das Betreuungswerk Post Postbank Telekom feiert in diesem Jahr sein 125-jähriges Jubiläum.

Am 14. Mai 1892 wurde die Stiftung „Töchterhort“, das heutige Betreuungswerk, gegründet. Ziel war „[...] die Fürsorge für unverheiratete Töchter von verstorbenen Beamten und Unterbeamten der Reich-, Post und Telegraphenverwaltung im Falle der Hilfsbedürftigkeit durch Gewährung von Unterstützungen zu fördern.“ Postdirektor Rudolph initiierte eine erste Spendenaktion, an der sich 58.000 Kolleginnen und Kollegen beteiligten. Diese brachte weit mehr als 100.000 Goldmark ein und bildete den Grundstock der heutigen Stiftung.

Seit seiner Gründung hat das Betreuungswerk stetig seine Aufgaben erweitert. Waren es zu Beginn ausschließlich die Töchter verstorbener Postbeamter, die Unterstützung erhielten, wurden ab 1939 auch männliche Waisen und Kinder verstorbener Angestellter und Arbeiter in die Betreuung mit aufgenommen. 1976 wurden die Stiftungsaufgaben um die Seniorenbetreuung erweitert. Die Notfallhilfe kam im Jahr 1984, die „Studienstiftung Post, Postbank, Telekom“ 2003 hinzu. Mit einer Satzungsänderung 2015 wurden die Weichen gestellt, um in Zukunft noch mehr Menschen in Notsituationen helfen zu können.

Heute ist das Betreuungswerk in den Bereichen Notfall- und Waisenhilfe, Studienförderung und Seniorenarbeit tätig und unterstützt Beschäftigte und deren Familien rund um Post, Postbank oder Telekom. 2016 konnte das Betreuungswerk fast 4.500 Waisen und 1.800 in Not geratenen Menschen mit mehr als 2 Millionen Euro helfen. Rund 630.000 Euro Studienhilfen wurden ausbezahlt. 500 Seniorenbeiratsgremienschaffen ein beispielloses Netzwerk für mehr als 200.000 Seniorinnen und Senioren. Dies alles wird ermöglicht durch die tatkräftige Unterstützung von 3.800 ehrenamtlichen Mitarbeitern.

Die Kosten für den Verwaltungsaufwand werden von den Unternehmen Deutsche Post AG, Deutsche Postbank AG und Deutsche Telekom AG getragen. Finanziert wird die Hilfe vor allem durch Spenden aus dem Kollegenkreis. Seit dem ersten Aufruf vor 125 Jahren hat sich eine einzigartige Spendertradition bei den Beschäftigten der Postnachfolgeunternehmen etabliert, die die Solidarität der Kolleginnen und Kollegen verdeutlicht und zeigt: „Füreinander bei Post Postbank und Telekom“.